St. Petersburg,
die schöne Stadt an der Newa

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Wir haben St. Petersburg drei Tage lang besucht. Wir haben uns eine Kreuzfahrt ausgesucht, die so lange dort blieb.  Da es sehr umständlich und teuer ist, ein Einzelvisum für Russland zu besorgen, haben wir uns für drei Tage eine Privattour ausgesucht. Hier ist es möglich mit einem so genannten Tour Ticket an Land zu gehen. Voraussetzung ist, dass man immer von einem lizensierten Tourguide begleitet ist. Für uns war dies kein Problem, da wir kein russisch sprechen und daher schon mit Taxifahrern Verständigungsprobleme gehabt hätten. Nur im absoluten Zentrum sind z.B. Strassennamen in unserer Schrift zu lesen. Da die etwas größeren Kreuzfahrtschiffe  auf der Wassiljewski Insel im neuen Kreuzfahrthafen anlegen, kann man auch nicht einfach zu Fuß in die Stadt gehen. Nach längerem Suchen haben wir uns für www.tourbegleitung.com von Elena Likhatschowa entschieden und dies nicht bereut. Elena spricht fließend deutsch und im Nachhinein haben wir erfahren, dass noch zwei Ehepaare aus unserem Bekanntenkreis bei ihr gebucht hatten und ebenfalls zufrieden waren. Es ist nützlich, sich vorher zu überlegen, was man gerne sehen würde und dies dann per Mail mit Elena zu besprechen. Alles hat für uns perfekt geklappt. Wir haben nach Absprache mit ihr ein niedriges, normales Fahrzeug mit Fahrer bekommen, damit war das Ein- und Aussteigen für meinen Mann kein Problem. Elena kann aber auch ein Spezialfahrzeug mit Rampe besorgen. Wir haben die Peter- und Pauls Festung besucht, wo uns der Fahrer und unsere Reiseführerin Tanya zu einem Seiteneingang brachten, der ohne Stufen war. Innerhalb der Festungsanlage ist sehr viel mit Kopfsteinpflaster ausgelegt. In die Kathedrale ( Zarengräber ) geht es über eine Rampe. Wir haben die Blutskirche besucht, wo es ebenfalls, genau wie in die Isaakskathedrale, über Rampen hineingeht. Katharinenhof in Zarskoje Selo kann ebenfalls mit dem Rollstuhl besichtigt werden. Hier hat Elena uns angemeldet ( bestimmte Uhrzeit) und damit durften wir, ohne in der langen Schlange zu stehen, über einen separaten Eingang und über einen Aufzug  zu den prunkvollen Gemächern und ins Bernsteinzimmer gehen. Schloss Peterhof ist mit dem Rollstuhl nicht zu besichtigen, aber da wir Katharinenhof gesehen haben, machte uns dies nichts aus. Wichtig war, dass der Park zu besuchen geht. Allerdings sollte man als Rollstuhlfahrer jemanden zum Schieben dabei haben, denn der Park liegt zur Ostsee hin etwas niedriger als das Schloss und der Parkplatz. Der Park von Peterhof ist unbedingt sehenswert. Auf unseren Wunsch hin haben wir auch einen Bummel über dem Newksi Prospekt mit dem Singerhaus, dem Jeliseev Delikatessengeschäft und der Kazaner Kathedrale unternommen. Die Kazaner Kathedrale verfügt ebenfalls über eine Rampe, die uns allerdings zu schmal und steil erschien. Daher ist hier mein Mann draußen geblieben.  Zur Eremitage und in den Winterpalast geht es ebenfalls über einen Seiteneingang. Bis zum richtigen Aufzug  muss man einige Stufen überwinden. Hierzu gibt es einen Treppenlift, der vom Personal bedient wird.  Elena wollte auch noch einen Weg für uns finden, um eine abendliche Kanalfahrt mit einem Sightseeingboot zu machen. Da es dann aber stark regnete, haben wir darauf verzichtet. Hierzu kann ich also nichts berichten. Vielleicht beim nächsten Mal!

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So sehen die Rampen an den Kirchen aus

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